Reinhardshagen

 

Hl. Kreuz Fuldatal

 

Pastoralverbund



 Liebe Mitglieder der Kirchengemeinde St. Wigbert, liebe Geschwister
der evangelischen Kirchengemeinden, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Reinhardshagen!

In unserer Gesellschaft wird das Osterfest traditionell als ein großes Frühlingsfest begangen.

Schon weit vor den Osterfesttagen werden Sträucher im Garten mit bunten Ostereiern geschmückt und die Tulpen und Narzissen in den Geschäften laden ein, einen bunten Frühlingsakzent in die Wohnungen zu bringen. Die Sehnsucht nach Wärme und Farbe nach den grauen und kalten Wintertagen ist verständlich.

Diese große Vorfreude auf den Frühling ist aber nur aufgrund der Erfahrung zu verstehen, dass sich

in der winterlichen Zeit das Leben aus der Natur zurückzuziehen scheint. Jedes Jahr neu leben Menschen aus der Hoffnung, dass das Leben im Frühjahr wieder aufblühen wird.

 

Ebenso ist die Freude über Auferstehung Jesu kaum zu verstehen, wenn ich nicht auch die dunklen Stunden seiner Verlassenheit im Garten Gethsemane und am Kreuz in den Blick nehme.

Ja! Gott ist ein Gott des Lebens, so glauben wir. Aber er lässt in seiner Schöpfung auch Raum für Kräfte, die Leben bedrohen und in Gefahr bringen.

Auch in dieser Zeit, in der sich das Corona-Virus weltweit unter den Menschen verbreitet und  Menschenleben fordert sowie Wirtschaftskrisen verursacht, wird mir neu bewusst: Er ist nicht ein Gott, der uns vor der Bedrohung des Lebens bewahrt, sondern ein Gott, der durch die Bedrohung des Lebens hindurchführt.

Gerade jetzt in der für uns alle schwierigen Zeit erhält für mich das Geschehen um Karfreitag

und Ostern eine besondere Bedeutung. Die Hinrichtung Jesu am Kreuz schien ja das Vertrauen zunichte zu machen, dass Gott den Menschen helfend entgegenkommt und rettend eingreift.

War also der leidenschaftliche Einsatz Jesu für das Reich Gottes vergebene Liebesmüh?

Die Wochen nach dem erschütternden Ereignis ließen diese Sorge der Frauen und Männer um Jesus nicht wahr werden.

Die ermutigende und Leben stiftende Kraft, die Jesus auf die Menschen ausstrahlte, wirkte nach seinem Tod weiter in den Menschen fort. Diese Erfahrung ermutigt mich!

Selbst wenn etwas im Leben scheitert oder zu Ende geht: Was mit Liebe und Hingabe ins Leben eingebracht wird, ist nicht umsonst und geht nicht verloren. Es entfaltet mit der Zeit seine heilsame Wirkung. Stellen wir uns also hoffnungsvoll den Herausforderungen, in die uns diese Krise stellt, in dem Vertrauen, dass Gott mit dabei ist und dass er uns hindurch führt in neu aufbrechendes Leben!

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest und viel Hoffnung und Zuversicht für die kommende Zeit!

 

Martin Gies




Liebe Mitglieder der Kirchengemeinde St. Wigbert!

Für mich ist es wie für viele andere auch das erste Osterfest in meinem Leben, an dem ich keinen Gottesdienst in der Gemeinde feiern kann. Das ist ein sehr befremdendes Gefühl.

Und doch: Ostern fällt deswegen in diesem Jahr nicht aus!

Der Kern der Osterbotschaft ist ja gerade, dass Gott uns auch in die Nacht unseres Lebens begleitet, um uns die Erfahrung eines neu anbrechenden Tages zu schenken. Denn er ist ein Gott des Lebens.

Auch wenn wir nicht in der gewohnten Weise die Gottesdienste der Karwoche und des Osterfestes gemeinsam feiern können, so haben wir dennoch die Möglichkeit, uns im Gebet miteinander zu verbinden und uns die Nähe Gottes bewusst zu machen.

 

Falls es keine Verschärfung der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geben wird, wird die Kirche am Karfreitag für ein persönliches Gebet und zur Kreuzverehrung zwischen 15.00 Uhr und 16.00 Uhr offen sein. Auch da gilt es, die Schutzmaßnahmen zu beachten und Abstand zu anderen Personen zu halten. Im Eingangsbereich stehen kleine Osterkerzen zum Mitnehmen bereit.

Als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit haben die Kirchenleitungen vereinbart,

am Karfreitag um 15.00 Uhr und am Ostersonntag um 10.00 Uhr für 10 Minuten

die Kirchenglocken läuten zu lassen.

Am Ostersonntag bleibt das Angebot des ACK bestehen, um 10.00 Uhr gemeinsam das Lied „Christ ist erstanden“ zu singen oder zu beten. Alle, die zuhause mit den Angehörigen der Hausgemeinschaft einen Gottesdienst feiern wollen, finden dafür auf der Homepage ( www.katholische-kirche-fuldatal.de ) ein Angebot.

Ich wünsche Ihnen allen in diesen Tagen den Frieden und die Kraft des Auferstandenen!

Herzliche Segenswünsche!

 Ihr Pfarrer Martin Gies

Liebe Schwestern und Brüder der christlichen Gemeinden,liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger in Reinhardshagen!


Was unseren Zusammenhalt vor Ort ausmacht, sind die Begegnungen untereinander,

das gemeinsame Feiern zu verschiedenen Anlässen und die Versammlung zu Gottesdiensten

in unseren Kirchenräumen. Gerade diese verbindende Gemeinschaft ist uns in diesen Tagen

aber durch die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht möglich.

Es ist jetzt geboten, Distanz zueinander zu wahren.

Was uns aber dennoch grenzüberschreitend miteinander verbinden kann,

ist die Verbundenheit im Herzen.

Deshalb laden wir als Zeichen der bleibenden Verbundenheit dazu ein, uns jeweils

zum Geläut der Glocken um 12.00 Uhr und um 18.00 Uhr miteinander im Gebet zu verbinden.

 

Um 12.00 Uhr kann das Gebet für alle, die im Krankenhauswesen, in den Pflegeeinrichtungen

und in den Not- und Rettungsdiensten sowie bei der Polizei bis an die Grenzen der Belastbarkeit gefordert sind, im Mittelpunkt stehen, verbunden mit dem Dank an alle, die dafür Sorge tragen,

dass die Versorgung mit Lebensmitteln gewährleistet ist und alle,

die jetzt mit großer Hilfsbereitschaft anderen zur Seite stehen.

 

Um 18.00 Uhr sind alle eingeladen, gemeinsam das „Vater unser“ zu beten.

 

Da es sich auch abzeichnet, dass wir die Ostergottesdienste nicht gemeinsam in unseren Kirchen feiern können, laden wir Sie ein, am Ostersonntag um 10.00 Uhr gemeinsam das Lied

„Christ ist erstanden“ (im ev. Gesangbuch Nr. 99 und im kath. Gotteslob Nr. 318) zu singen

oder zu beten und am Abend um 21.00 Uhr eine Kerze als Zeichen der Verbundenheit

mit dem Auferstandenen und untereinander in die Fenster zu stellen.

 

Wir wünschen allen in diesen Tagen Gesundheit und Gottes Segen!

 

 

Pfarrerin Irmhild Heinicke, Pastor Peter Schlenker, Pfarrer Martin Gies

 


Aufgrund des Coronavirus

entfallen

im ganzen Bistum Fulda

vorerst bis zum 26. April 2020

alle öffentlichen Eucharistiefeiern und weiteren liturgische Feiern

 

Auf www.bistum-fulda.de sind alternative Möglichkeiten zu finden.


Fulda, den 31.03.2020                          Der Generalvikar des Bistums Fulda

Katholische Kirchen im Oberwesergebiet: Orte der Stille...
 

Komm herein, und nimm Dir Zeit für Dich….

Der katholische Kirchenraum ist immer etwas Besonderes: Er lädt uns ein, zur Ruhe zu kommen und unsere Gedanken zu sammeln, er hilft uns, Trost zu finden und neuen Mut zu fassen. Hierbei ist die stille Heiligkeit des Raumes mit seiner inspirierenden Architektur, den bunten Fenstern und dem zentralen Altarraum sicherlich hilfreich. Und auch die besondere Gegenwart Gottes im Tabernakel, kenntlich gemacht durch das ewig brennende Licht, unterstützt uns vielleicht in unserem Bestreben, im Ausatmen die Gottverbundenheit in uns zu erspüren. Eine Verbundenheit, die im Alltag schnell im Lärm untergeht. Und vielleicht spüren wir in dieser Stille auch ein wenig Verbundenheit mit den vielen Menschen, die vor uns in diesen Mauern gebetet haben, still weinend oder freudig dankend, mutlos oder voller Erwartung.


Gott ist ganz leise…

Auch in unserem schönen Oberwesergebiet stehen Ihnen tagsüber katholische Kirchen offen, um einzukehren und zur Ruhe zu kommen.


Blümchen


Katholisches Leben

Ein wichtiger Teil des Katholischen Lebens ist der sonntägliche Gottesdienst. Das kirchliche Leben findet zudem auch in speziellen Gruppen statt wie der Katholischen Frauenorganisation KfD, den Seniorentreffen, den Kommunion- und Firmvorbereitungsgruppen, oder in anderen Veranstaltungen wie Wallfahrten, Gemeindefesten und Gesprächskreisen. Ein Besuchsdienst versucht, Menschen in Krankheit und Not ein wenig heilende Zuwendung zu schenken und damit beide Seiten zu bereichern.


Kirche Familie


Gemeinsam auf der Suche

Auf den folgenden Seiten möchten wir ein wenig von diesem Leben zeigen. Und wir möchten Sie ausdrücklich einladen, gemeinsam auf die Suche nach Gott zu gehen: Sei es einfach durch ein paar stille Minuten in der Kirche, sei es durch Teilnahme an einem Gottesdienst. Wenn Sie Ihre Suche vertiefen möchten, steht Ihnen mit dem Kontaktformular ein "direkter Draht" zu unserem Pfarrer offen, der bemüht ist, alsbald auf Ihre Anfrage zu antworten. Also: Komm herein, und nimm Dir Zeit für Dich- Komm herein, vielleicht erkennst Du Dich!

 

Gebetsvorschlag in der Stille

Gott,

du allein weißt, wie mein Leben gelingen kann.

Lehre mich, in der Stille deiner Gegenwart

das Geheimnis meines Lebens zu erkennen.

Hilf mir loszulassen, was mich daran hindert,

mich von Dir und deinem Wort ergreifen zu lassen.

Hilf mir zuzulassen, was in mir Mensch werden will,

nach dem Bild und Gleichnis,

das du in mich hineingelegt hast.

 

Kath. Pfarrgemeinde St. Wigbert Reinhardshagen
Karlsbader St. 26
34359 Reinhardshagen
Tel.: 05544 - 1214


Pfarrer Gies direkt:
Dörnbergst. 1
34233 Fuldatal
Tel.: +49(0)561 811455
Fax.: +49 (0)561 9812893

 

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